1. Vorprüfung
Bei der Vorprüfung überprüft menschgemacht, welche (Werk-)Daten von Ihnen vorliegen und was noch fehlt. Häufig handelt es sich dabei um fehlende InDesign-Verknüpfungen oder um Vergleichsmaterial. So können wir den Prüfprozess im Hintergrund gestalten und gehen Ihnen nicht mit Nachforderungen auf die Nerven.
2. Prüfung durch LektorInnen
Die KI-Freiheit der Texte wird ausschließlich durch qualifizierte LektorInnen beurteilt. Dabei wird Ihr eingereichtes Manuskript genau unter die Lupe genommen – nach einem standardisierten Prüfprotokoll, das ca. alle drei Monate aktualisiert wird. So stellen wir sicher, dass unsere PrüferInnen immer auf dem neuesten Stand der KI-Entwicklung sind.
Arbeiten Sie bereits mit einer LektorIn zusammen? Dann haben wir gute Nachrichten für Sie: Wenn der/die LektorIn unsere formalen Anforderungen erfüllt und nicht am Gewinn des zu prüfenden Werkes beteiligt ist, kann er/sie auch als Prüfperson fungieren bzw. sich als lizenzierte menschgemacht-PrüferIn zertifizieren lassen.
(Wenn ein Kunstwerk oder Buch keinen nennenswerten Textanteil besitzt, entfällt diese Prüfung.)
3. Prüfung durch DesignerInnen/IllustratorInnen
Jedes Printprodukt hat ein Cover, eine Illustration, eine visuelle Sprache. Wir prüfen deshalb ebenfalls die KI-Freiheit von Coverdesigns, Fotografien, Comics, Mangas usw. Dabei nehmen erfahrene und qualifizierte GrafikdesignerInnen und FotografInnen nicht nur das Endprodukt unter die Lupe, sondern vor allem die Arbeitsdateien und EXIF-Daten. Selbstverständlich wird auch hier ausschließlich ohne KI geprüft – nach einem standardisierten Prüfprotokoll, das laufend aktuell gehalten wird.
4. Stilometrieprüfung
Die Stilometrieprüfung ist ein wichtiger Teil unseres Prüfprozesses. Dabei arbeiten wir mit einer forensischen Software aus der Kriminaltechnik, die Auffälligkeiten im Sprachmuster eines Textes aufspürt – etwa untypische Gleichförmigkeit im Satzbau oder Brüche in der individuellen Schreibweise.
Wichtig: Stilometrie ist ein statistisches Verfahren, keine künstliche Intelligenz. Die Software erkennt Muster, sie trifft aber keine Entscheidung. Bewertet und eingeordnet werden die Ergebnisse immer von unseren PrüferInnen – im Zusammenspiel mit allen anderen Säulen der Prüfung.
(Stilometrie – was ist das? Link)
